Zur Geschichte von Shawue
1987 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 20101987/1988 |
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![]() v.l.n.r.: Bruno, Lutz, Ecki, James, Kalle |
Mai 1987 Gründung der Band zunächst noch unter dem Namen "Deja'-vu" Gründungsmitglieder: Lutz Neumann: Gesang, Gitarre, Mandoline Eckehard Bartsch (Ecki): Gitarre, Management Sven Kahlert (Kalle): Drums Maik Grunow (Bruno): Keyboards Roland Reier (James): Bass Das Programm besteht überwiegend aus eigenen Songs, wurde jedoch mit Liedern von Bap, Rio Reiser, Wolf Maahn und eingedeutschten Stücken von internationalen Künstlern (Bob Dylan, Rolling Stones usw.) kombiniert. In dieser Zeit entstanden Lieder wie "Hallo Alfi", "Du würdest so gern schreien", "Teresa" oder "Jokerman". In den Jahren 1987 und 1988 gab die Band Shawue ca. 150 Konzerte in der gesamten DDR. Im November 1988 verließ Kalle die Band und Burkhard Tischer übernahm den Part an den Drums. |
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1989 |
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Roland Reier (James) verläßt Shawue und wird durch Lars Eisermann ersetzt.![]() v.l.n.r.: Lars, Lutz, Ecki, Burkhard und Bruno | ||
1990 |
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Die Währungsunion brachte die unterschiedlichsten Veränderungen mit sich. Die hohen Eintritts- und Bierpreise waren ein Schock und führten unter anderem dazu, dass sich das Publikum zumindest teilweise zurückzog. Sehr viele Clubs und Kneipen wurden geschlossen. Somit fielen die meisten Auftrittsorte weg und das nicht nur für Shawue. |
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1991 |
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| Die Band legt eine Pause ein. | ||
1992 |
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Neuer Aufbruch: Inzwischen hatte Bruno die Band verlassen. Christian Müller (James) kam als zweiter Gitarrist dazu. In diesem Jahr entstanden viele neue Lieder, u. a. "Mein Vater war kein Millionär", "Planet Wunderwelt" oder "Jetzt ist alles vorbei". Mit dem Song "Der Wald" nahm Shawue an einem Wettbewerb für Deutschrockbands teil. Von insgesamt 2000 Bands schaffte es Shawue unter die ersten 20. "Der Wald" kam auf eine CD, welche dann als Unterrichtsmaterial an amerikanischen Schulen verwendet wurde. Shawue erhielt sehr viel Post aus Amerika. Es gab ein gemeinsames Konzert mit der britischen Band "The Troggs" (ihr wisst schon: "Wild Thing"). Die feste Zusammenarbeit mit dem PA-Verleiher Peter Rippaus - von allen liebevoll "Der Lange" genannt - beginnt. Im November verließ Lars wieder Shawue. Seinen Platz am Bass nahm Burkhard Mette ein. |
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1993 |
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Ecki hatte genug vom "Showbusiness" und verabschiedete sich im Februar von der Band. Der Rest der Band beschloss, zunächst als Quartett weiter zu arbeiten. ![]() v.l.n.r.: James, Lutz, Burkhard T. u. Burkhert M. Die Manageraufgaben wurden seit dem von Lutz übernommen (bisher von Ecki). Das Programm wird mehr und mehr mit eigenen Stücken gestaltet. Im Sommer wird das Album "Die Verhaftung des Trommlers" aufgenommen. Die Anzahl der Live-Auftritte nahm wieder zu. Unter anderem gab es einige gemeinsame Konzerte mit der Band "Subway to Sally". ![]() v.l.: Eric(Subay to Sally) und Lutz |
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1994 |
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Kenny Aronoff![]() |
Das zweite Album "Zwischen Weltenschmerz und Schwachsinn" erscheint, auf dem Bruno Kraftjik (sax.), Peter Glatz (pos.) und Alexander (Sascha) Kalinski (viol.) als Gastmusiker mitwirkten. Peter und Sascha sind live auch hin und wieder mit dabei. Kenny Aronoff (einer der gefragtesten Studio-und Livetrommler der Welt, damals noch bei J.C. Mellencamp, jetzt bei den "smashing pumpkins") chartert Shawue als Begleitband. Es gibt gemeinsame Konzerte mit Keimzeit, Rammstein und Colosseum. Chandra taucht auf und kocht Tee am MD-Stand der Band. Shawue gab in diesem Jahr ca. 50 Live-Konzerte in Deutschland. |
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v.l.n.r.: James, Burkhard T. Lutz & Kenny Aronoff
1995 |
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Die CD "DREI WÜSTEN" wurde produziert. Karsten Mickein (sax., fl.), Sascha (viol.) und Steffen Kosthorz (Dudelsack) sind als Gäste auf dieser CD zu hören. Beim Open Air Festival in Neudöbern spielte Shawue das erste Mal zusammen mit Randy Hansen (USA). Es gab einen unerwatet erfolgreichen Auftritt beim Hardcore-Festival in Feldkirch (Österreich). Bei Live-Konzerten sind das Bläsertrio: Peter Glatz (pos.), Mario Weinhold (tr.), Alexander Herrmann (sax.) sowie dem Percussionisten Veit Krusche mit auf der Bühne. Bei ca. 100 Auftritten konnte man die Band Shawue in diesem Jahr live erleben. ![]() "Shroeder" der Papagei wurde zum Maskottchen. |
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1996 |
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![]() Herausgabe des "Shawue-Liederbuches". In diesem Buch findet ihr einige unserer bisher veröffentlichten Songs. Auftritte auf allen bekannten Festivals im Osten Deutschlands, u.a. mit dabei Randy Hansen, Wolf Maahn, The Rainbirds, Keimzeit, Cäsar, Freygang, Die Abstürzenden Brieftauben u.v.m. |
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1997 |
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Produktion der CD "Scheißkerl".
Die Aufnahmen entstehen im bandeigenem Kellerstudio und im Crystal Park Studio in Zufphen in
Holland. Als Gastmusiker spielen Peter Glatz (Posaune), Rainer Christoph Dietrich (Violine), Gerhard Pauker (Dudelsack & Himmerlchen) und Gerbrand Pot (Piano). Brian Bossert Boss & Sänger der Band "River of no return" - gesellt sich zu Shawue. ![]() Brian Bossert Er spielt seine Songs im Vorprogramm bzw. in den Konzertpausen und stimmt mit seiner Mundharmonika bei einigen Shawue-Liedern mit ein. Wieder sehr viele Konzerte in diesem Jahr. |
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1998 |
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Im Januar brachte "Autogram Records" die CD "Scheißkerl" unter ihrem "dodo"-Label heraus. Zahlreiche Rundfunkauftritte u.a. eine Stunde mit Shawue in der Sendung "Liedersprüche" (SFB). Auch wieder sehr viele Live-Auftritte. Burkhard Tischer gönnte sich einen mehrwöchigen Urlaub in Südamerika und wurde derweilen von Konrad Laske vertreten. |
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1999 |
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Shawue erstellt Aufnahmen für den sorbischen Rundfunk. Jedoch entstehen in diesem Jahr auch die letzten
gemeinsamen Songs, wie "Das bist du" oder "Elfriede" und werden noch eingespielt. Allerdings wurde die gemeinsame Arbeit immer unbefriedigender. Des weiteren gewannen bei mehreren Bandmitgliedern andere Projekte an Priorität und das Interesse an Shawue schwand spürbar. Die vier Musiker (Lutz, James, Burkhard T. und Burkhard M.) beschließen, sich vorerst zum Ende des Jahres zu trennen. Dies bedeutete,dass eine unabsehbar lange Pause bevor stand, denn ein Neuanfang in der bekannten Besetzung war überhaupt nicht in Sicht. Die Gefahr bestand, dass Shawue vielleicht sogar gänzlich in der Versenkung verschwinden würde. Auch sämtliche bereits gebuchten Konzerte hätten abgesagt werden müssen. Damit wollte sich Lutz nicht zufrieden geben und hielt es für besser, sich noch im Dezember 1999 nach neuen Musikern umzusehen. |
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2000 |
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Mit den drei jungen Musikern Volker und Torsten Schubert, sowie Konrad Laske,
die man trotz ihrer Jugend zu den Besten ihres Faches in Cottbus zählt,
beginnt Lutz im Januar zu proben. Das Programm besteht zwar weiterhin aus den alten
Shawue-Songs, ist jetzt jedoch mit dem Zeitgeist der 2000er versehen. Die Zusammenarbeit ist aber nur für ein Jahr geplant. ![]() v.l.n.r.: Torsten, Lutz, Konrad, Volker Da Volker durch andere Verpflichtungen mehrmals ausfällt, spielt James immer wieder mal mit. Als eine Art "Vergangenheitsbewältigung" entsteht das Lied: "Machen wir nur `ne Pause?". Lutz begeht in diesem Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Dies nahm er zum Anlass, eine CD zusammenzustellen, die einen Teil seines bisherigen Schaffens dokumentiert. "Erinnerung" - auf dieser Scheibe sind Songs aus seiner Zeit mit Balladeer und Report-Cottbus zu hören, aber auch Stücke, die in den verschiedensten Shawue Phasen entstanden. Und selbstverständlich sind auch neue Lieder darauf zu finden, die erst im Februar dieses Jahres aufgenommen wurden. Die CD erschien im September. |
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2001 |
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Im März verließen Torsten, Volker und Konrad wieder Shawue.
Sie waren somit länger als ursprünglich geplant dabei. Am 3.3. gab es im Schützenhaus in Altdöbern dann das erste Konzert, mit der inzwischen wieder neu bestetzten Band. Erstmals seit 1991 kommen die Tasteninstrumente auch wieder live zum Einsatz. Piano und Hammondorgel, gespielt von Dietmar Kreisl, verändern den Live-Sound natürlich beträchtlich. Neu sind auch Drummer Detlef (Semmel) Thom und der Basser Rene´ Robel (einigen bestimmt noch durch "Jerry und Freunde" bekannt). Fünfter Mann bei Shawue ist Wolfgang Liebsch. Er spielt diverse Gitarren und singt im Background. ![]() v.l.n.r.: Lutz, Wolfgang, Dietmar, Rene´ & Detlef Diese Neubesetzung war ein großer Einschnitt für die Band und wie sich später heraus stellt, nicht sehr von Vorteil. Doch leider sind die Interessen der Bandmitglieder aus den Jahren von 93 bis 99 zu dieser Zeit noch zu weit voneinander entfernt, als dass eine Spielfreude, wie man sie bis 1998 bei Shawue kannte, nicht wieder hätte aufkommen können. Ein gemeinsamer und kreativer Wiederaufbau der Band war also immernoch schwierig. Für's Publikum bedeutete das: die alten Hör- und Sehgewohnheiten abzulegen, sich an das neue Bandfeeling zu gewöhnen und sich mit dem Neuen auseinander zu setzen. Durch die größere Besetzung kam es dann auch zu neuen Problemen. Zum einen wurde es immer schwieriger, Konzerttermine zu vereinbaren, zum anderen wurde aber auch die Kluft zwischen Band und Publikum immer größer. Eher zufällig kam es im November dieses Jahres zum ersten "Duo-Auftritt" von Lutz und Wolfgang in Lieberose. Durch den unerwartet großen Erfolg dieser Veranstaltung beschlossen die beiden, diese Konzertvariante auszubauen. Das "SHAWUE-DUO" war geboren. Peter Rippaus musste aus privaten Gründen seinen PA-Verleih aufgeben und stand der Band bedauerlicherweise nicht mehr zur Seite. Seine Aufgabe übernimmt größtenteils Christian Jost bzw. Michael (Mollo) Lehmann. Franki (Frank Reiskies) bleibt Shawue als Lichtregisseur erhalten. ![]() v.l.n.r. Veit Krusche, Frank Reiskies und Peter Rippaus | ||
2002 |
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Mit der Einführung des Euro trat eine Situation ein, die durchaus mit der Einführung der D-Mark in den
neuen Bundesländern vergleichbar war. Für die ohnehin schon angespannte Situation bei Shawue war das natürlich nicht unbedingt
förderlich. Eigentlich waren für den Anfang des Jahres umfangreichere Proben angedacht, um neue Songs einzustudieren. Aber dazu kam es nicht. Am 25. Mai spielte Shawue im Forster "Manitu" zum letzten Mal in dieser Besetzung aus 2001, jedoch schon ohne Keyboards. Das Interesse der Musiker an der Band Shawue war doch nicht so, wie Lutz es sich vorgestellt hatte und er begann wieder nach Alternativen zu suchen. Erneut setzt er sich mit James und den beiden Burkhards in Verbindung. Sein Plan war es, die drei wieder für Shawue zu gewinnen oder wenigstens hin und wieder in dieser Besetzung aufzutreten. James lehnte ab, weil er nicht mehr so viel live spielen wollte. Die beiden Burkhards sagten zwar zu, waren aber in so viele andere Projekte fest eingebunden, dass Shawue einfach nicht in ihren Terminplan passte. Mit Andreas Krüger traf Lutz einen alten Freund aus Konservatoriumszeiten. Er ist Schlagzeuger und spielte in verschiedenen Coverbands wie "Mad Generation" oder "Target" und war zur Zeit gerade frei. Er freute sich über das Angebot, bei Shawue einzusteigen und brachte gleich noch den jungen Bassisten Jörg Schlechte mit. Eigentlich ist Jörg Cellist, spielt aber auch Didgeridoo, was zu Shawue passt, wie die Faust aufs Auge. ![]() v. l. n. r.: Andreas, Jörg, Lutz, Wolfgang Im August dieses Jahres standen die vier in Luckenwalde zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne. Nach langer schwerer Krankheit entschließt sich Peter, wieder den Sound bei Shawue zu mischen. Alles in Allem lief es wieder sehr gut an. | ||
2003 |
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Das Jahr 2003 ist vorrangig durch die Arbeit an der neuen CD
"Silbermond" geprägt,
wodurch die Live-Auftritte etwas in den Hintergrund geraten. Über 20 Songs stehen zur Auswahl, wovon 14 in die engere Auswahl kommen. Bei den Proben zur CD ist auch Thilo Rex (er begleitete die Band "Fury in the Slaughterhouse" in deren Anfangszeit) dabei. Die Musiker entschließen sich, die CD im August im Sonic Temple Studio auf Mallorca aufzunehmen. Dort entsteht in einer Session eine Reggaefassung des Songs "Respekt". Die Band lernt die beiden jungen spanischen Musiker Paco Ledesma Bibiloni und Charlie Preis kennen. Sie bringen sich bei dieser Session mit ein, und so wird aus "Respekt" "Respeto". Lutz fliegt im Oktober noch einmal nach Mallorca um beim Abmischen der Songs dabei zu sein. In dieser Zeit schreibt er "Bleib hier" und spielt dieses Lied noch ein. Im Mai verstirbt der langjährige Shawue - Gitarrist Christian (James) Müller. Deshalb beschließen die Musiker den Song "Der kalte Wind" noch mit auf die CD zunehmen. Ein Lied, das von James komponiert und 1999 aufgenommen wurde. ![]() Gitarrist Christian (James) Müller Somit sind auf der CD 17 Songs zu hören. Joachim Dedelow stößt im Januar zur Band. Er will sich um organisatorische Dinge kümmern, scheidet aber bereits im August wieder aus. Managementaufgaben übernimmt ab jetzt vorrangig Andreas. Im Herbst und Winter geht Shawue wieder verstärkt auf Tour. Die Veröffentlichung der CD war eigentlich für den Dezember geplant, musste aber auf das Frühjahr 2004 verschoben werden. | ||
2004 |
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Im März erscheint die CD "Silbermond"
und Shawue geht auf Promotiontour. Die Band gibt über 50 Konzerte in Deutschland. Jörg (Bassist) versetzt dabei mehrermals die Kollegen, seine Unzuverlässigkeiten verschlechtern zunehmend das Klima in der Band. Er muß kurzfristig durch die 15jährige Charlott Neumann (Tochter von Lutz) am Bass ersetzt werden. ![]() Charlott Im Herbst verstirbt plötzlich und unerwartet Rene´ Pösch. Er war schon in der Gründungszeit ein treuer Shawue-Fan. ![]() Rene´ Pösch Kurz vor Weihnachten meldet sich Bernhard "Benno" Sander bei Lutz. Die beiden spielten in den 70iger und 80iger Jahren gemeinsam in verschiedenen Bands verloren sich dann aber für ca. 15 Jahre aus den Augen. Benno hat das Projekt "Sander van Flint" ins Leben gerufen und tritt damit als Support beim Shawue beim tradionellen Weihnachtskonzert am 26.12. in Reichwalde auf. ![]() Lutz und Benno Sander | ||
2005 |
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Shawue startet das Jahr zunächst mit zahl- und erfolgreichen Livekonzerten. Jedoch vertiefen sich die Auseinandersetzungen zwischen Lutz und Jörg so sehr, dass Jörg die Band im Juni verläßt. Auf der Suche nach einem neuen Bassisten begegnet Lutz dem Gitarristen und Shawuefan Bodo Kuntermann. Er erklärt sich gern bereit die Aufgabe am Bass zu übernehmen. Auch Wolfgang hat die Absicht Shawue zu verlassen. Er erklärt sich aber bereit solange weiter zuspielen, bis ein neuer Gitarrist eingarbeitet ist. Trotz großer Bemühungen und zahlreicher Proben können Lutz, Andreas und Bodo keinen Ersatz für Wolfgang finden. ![]() v.l.n.r.: Lutz, Andreas, Bodo, Hund "Lilly" und Shroeder Die drei beschließen nur noch im Trio weiter zumachen. Lutz übernimmt zum größten Teil die Aufgaben des Gitarristen. Im September beginnt die Band mit den Proben. Erstes Konzert als Trio ist am 10.12. im Speicher Lübben. Auf Grund einer großen Nachfrage, wird das Album "Die Verhaftung des Trommlers" noch einmal vorgekramt, überarbeitet und erscheint unter dem Namen "Tirana Nueva" zu Ostern. Auch die CD "Zwischen Weltenschmerz und Schachsinn" wird in diesem Jahr nocheimal neu aufgelegt. Wolfgang spielt beim Silvesterkonzert 2005 im Forster "Manitou" mit und erklärt sich bereit, bei Konzerten auf größeren Bühnen die Band weiter zu unterstützen. |
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2006 |
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Immer noch auf der Suche nach einem Gitarristen, bewältigt die Band anstehenden Konzerte mal als Trio
und mal zu viert. Im März spricht Lutz erneut Eckehard Bartsch an, der ja bereits zur Gründungszeit schon bei Shawue Gitarre spielte. Er sagt zu und im Mai beginnen die ersten Proben. Doch die gestalten sich schwieriger als erwartet und ziehen sich in die Länge. Dadurch ist die Band erst Ende des Sommers wieder spielbereit. Nach einigen wenigen Konzerten, kommt es bereits schon zu massiven Konflikten zwischen Ecki und der Band und somit zur Trennung. Alle weiteren Konzerte werden wieder mit Wolfgang an der Gitarre absolviert. Mit der Arbeit an dem geplanten Album, dass eigentlich zum bevorstehenden 20jährigen Jubiläum erscheinen sollte, konnte somit auch nicht begonnen werden. Andreas will sich wieder mehr privaten Dingen zuwenden und gibt das Management der Band, sowie andere organisatorische Arbeiten an Lutz zurück. ![]() v.l.n.r.: Lutz, Bodo und Andreas |
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2007 |
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2007 war ein sehr turbulentes Jahr mit sehr vielen schönen, aber auch unschönen Momenten für Shawue. Wolfgang will sich wieder fest in die Band integrieren, revidiert aber nur kurze Zeit später seine Entscheidung und verlässt Shawue endgültig. Als Ersatz übernimmt vorübergehend Sven Sonsalla (Gitarrist bei BB & the String Tornados) den Gitarrenpart, bis ein neuer Gitarrist gefunden ist. Diesen fand Lutz im Sommer mit Andreas Mann. Er war schon in den frühen Bandjahren ein Shawuefan. Andreas kramt seine Gitarre wieder vor und drückt sich die Songs drauf. Am 30.11. tritt er zum ersten Mal öffentlich mit Shawue in Luckau auf. Ein weiteres Problem ergab sich durch das plötzliche Ausscheiden von Bodo, der ohne Angabe von Gründen eine Woche vor dem Konzert in Oettersdorf die Band verließ. Charlott erklärte sich sofort bereit, die Aufgabe zu übernehmen und mit nur einer Probe war sie wieder spielbereit. Als fünftes Mitglied kam im gleichen Atemzug Heike (Frau von Lutz) dazu. Sie verleiht der Band mit ihrer Violine noch ein wenig mehr Folk-Feeling. Ein ganz großes Highlight in diesem Jahr ist die Zusammenarbeit mit dem weltberühmten Gitarrenvirtuosen Uli Jon Roth. Er hörte Shawue zufällig und war von den Songs so sehr begeistert, dass er anbot, bei einigen Konzerten mitzuspielen. ![]() Trotz der Besetzungsprobleme gab die Band noch rund dreißig Konzerte und Jamsessions. Darunter mehrere mit der Monokel Kraftblues Band, Freygang, der Sängerin Heike May und dem Sänger Bruce Brookshire (Doc Holliday/USA). Unter dem Projektnamen "Lutz de Shawue" tritt Lutz gelegentlich alleine, mit seinen Töchtern Marie (Gitarre/Gesang) und Charlott (Baß/Gesang), sowie seiner Frau Heike (Violine) oder mit anderen Musikern auf. ![]() Die CD "20 Jahre Shawue" kommt heraus. Beim James - Memorial - Abend am 28.12. im Kesselhaus -Lager in Singwitz steht Lutz wieder gemeinsam mit Burkhard Tischer und Burghard Mette auf der Bühne. Des weiteren kommt es an diesem Abend noch zu einer Jamsession mit den Bands "Honky Tonky", "The Remedis", "Blackbirds", "Colors of Tea" und "Silbermond". ![]() Session u. a. mit Shawue und Silbermond |
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2008 |
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Das Jahr war für Shawue ein sehr erfolg- und abwechslungsreiches Jahr. Nach den vielen Turbulenzen der Vorjahre, trat wieder Ruhe und Kontinuität ein. Trotzdem gab es kein Verfallen in irgendeinen Trott. Ein Grund dafür war, die neue und man kann sagen, generationenübergreifende Besetzung der Band. Die junge Bassistin Charlott brachte mit ihrer aufgeschlossenen Art frischen Wind, aber auch Ruhe in das Bandgeschehen. Sie löschte auch die Bedenken ihres Vaters, Familienmitglieder in die Band mit einzubringen, aus. Der neue Sound von Shawue, für den vor allem Andreas (Gitarre) und Heike (Violine) verantwortlich waren, stieß beim Publikum, wie auch bei den Veranstaltern im Allgemeinen auf sehr positive Resonanz. Ein Markenzeichen von Shawue ist, dass kein Konzert dem anderen gleicht. Das war natürlich auch 2008 so. Es gab viele Konzerte mit Gästen, wie zum Beispiel das mit den Ex-Shawue Musikern Burkhard Tischer bzw. Mette (siehe Shawue Geschichte 90iger Jahre) im September im Gasthof Medingen. Es war ein super Konzert in alter und neuer Besetzung. An diesem Abend ist aber auch mit Sicherheit allen Beteiligten klar geworden, dass Shawue in den 2000ern angekommen ist und man das Rad der Geschichte nicht mehr zurück drehen muss, sondern einfach nur die alten Zeiten in guter Erinnerung behalten sollte. Die Zusammenarbeit mit dem Gitarrenvirtuosen Uli Jon Roth wurde weiter ausgebaut. Es gab in diesem Jahr fünf Shawue-Konzerte, die Uli Jon Roth mit seinem meisterhaften Gitarrenspiel veredelte. Außerdem wurde mit der Arbeit an einer "Shawue & Uli Jon Roth Live CD" begonnen. Weitere Highlights waren u.a. die gemeinsamen Konzerte mit den Bands Monokel, Kirsche & Co, sowie mit Freygang. Für Abwechslung sorgte aber auch Lutz selbst. Er besann sich seiner Wurzeln und trat unter dem Projektnamen "Lutz de Shawue" alleine, mit Heike, Andreas M. und Charlott oder mit Gästen auf. Dabei unterstützte er z.B. jungendliche Dichter aus dem Spreewald. Diese veröffentlichten im Dezember ihr erstes Buch "... einmal Spreewald, bitte!". Die außermusikalischen Aufgaben einer Band werden zunehmend gemeinsam bewältig. Vor allem Andreas M. und Heike tragen sehr zum Gelingen verschiedener Projekte bei. Leider gab es auch traurige Ereignisse in diesem Jahr. Im September verstarb der langjährige Shawue-Tontechniker Peter Rippaus an Krebs. ![]() |
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2009 |
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Für Shawue war das Jahr 2009 das in jeder Beziehung Beste des Jahrzehnts. Die positiven Reaktionen
von Publikum und Veranstaltern aus dem Vorjahr hielten an. Fast alle Konzerte waren sehr gut besucht
und die Band schaffte es immer das Publikum zu überzeugen. Obwohl einige angegangen Projekte nicht, wie geplant fertig gestellt werden konnten, war es doch das Jahr, das unter den Musikern (besonders bei Lutz) sehr viel Optimismus für die Zukunft säte. Insgesamt gab Shawue an die fünfzig Konzerte und knapp 10 davon mit dem Gitarrenvirtuosen Uli Jon Roth. Er ist inzwischen ein sehr guter Freund für die Musiker von Shawue geworden und lässt keine Gelegenheit aus, um mit ihnen zu jamen. Diese Konzerte wurden noch einmal mitgeschnitten. Grund dafür war der Wechsel am Schlagzeug. Weshalb sich auch die Arbeit an der gemeinsamen „Shawue und Uli Jon Roth Live-CD“ verzögerte. Andreas Krüger verlässt aus privaten Gründen im März die Band. Er wurde durch den 22jährigen Manuel Kaatsch ersetzt. Ein wahrer Glücksgriff, denn Manuel ist quasi mit Shawue aufgewachsen. Schon als kleines Kind ließ er kein Shawue-Konzert in Reichwalde aus. Meist saß er damals immer im Backstage und sah den Drummern zu. Mit dem jungen, aber inzwischen doch sehr beachtlichen Schlagzeuger, kam natürlich wieder frischer Wind in die Band. Lotti und Manuel, die beide auch Gesangsparts übernehmen, ergänzen sich als Rhythmusgruppe perfekt und geben Shawue den temperamentvollen Groove der 90iger Besetzung wieder. Auch Heike an der Violine und Andreas an der Gitarre habe ihre Position in der Band weiter gefestigt und konnten auch die hartnäckigsten Anhänger „der guten alten Zeiten“ vom neuen Sound überzeugen. Im Herbst nimmt Shawue mit Hilfe des Produzenten Frank Otto Albrecht und der Tänzerin Cölestine-Zoe Reich den ersten Videoclip in der Bandgeschichte auf. Die Fertigstellung wurde auf 2010 festgelegt. Shawue macht Bekanntschaft mit der Band „Still Friends“ der ersten Shawue Coverband. |
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2010 |
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Shawue & Uli Jon Roth v.l. Lutz; Andreas; Lotti; Manuel; Heike und Uli (Foto: Walter Plethe) |
Die positive Tendenz hielt auch 2010 weiter an. Das Klima in der Band ist super und die Musiker haben sich gut aufeinander eingespielt. Im Vergleich zu den Vorjahren waren die Konzerte wesentlich temperamentvoller, was natürlich auf die Stimmung der Besucher abfärbte. Trotzdem arbeiteten die Musiker weiter am Live-Programm. Verschiedene Coversongs wurden vorerst entfernt und durch eigene ersetzt. Shawue gab ca. 50 Konzerte, sechs davon mit Uli Jon Roth. Die Fertigstellung des Video Clips zu "Sie tanzt auf ihren Rädern" (siehe Youtube) zog sich noch bis zum Frühjahr hin. Neben einigen lokalen Fernsehsendern, nahm ihn sogar der österreichische Musiksender „GO TV“ ins Programm auf. |
![]() Lutz (Foto: Steffen Nitsche) |
CD "Leinen los!" (Foto: Jörg Seidel) |
Im Herbst beging Lutz sein 35 jähriges Bühnenjubiläum und veröffentlichte die CD "Leinen los", die bisher unveröffentlichte Songs, aber auch neue, speziell für diese CD geschriebene Lieder beinhaltet. Auch Uli steuerte ein Stück auf dieser CD bei. |
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![]() CD „Comicaze Bootleg“ (Foto: Bettina Ullmann) |
Ralph Ullmann schnitt mit einem sogenannten Handyrecorder das Konzert vom 22.01.10 im „Comicaze“ Cottbus mit und gab die Aufnahmen an die Band weiter. Ein Teil dieser Aufnahmen wurde unter dem CD-Namen „Comicaze Bootleg“ im Spätsommer veröffentlicht. | ||
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Die Arbeit an der geplanten Live CD „Shawue & Uli Jon Roth“ wurde aus verschiedenen Gründen noch nicht fort gesetzt. |
![]() Uli Jon Roth (Foto: Steffen Nitsche) |
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Stand: 2011

























